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Patenschaft mit Südafrika


Fikile
Wir, das heißt die Jugend von St. Albert haben seit Juni 2003 eine Patenschaft für einen Jungen aus einem SOS-Kinderdorf in Südafrika übernommen. Denn nicht alle Kinder können in ihrer eigenen Familie aufwachsen. Manche Kinder haben keine Eltern mehr, ihnen fehlt das Geld, damit sie auf eine Schule gehen können, oder andere Umstände machen es ihnen nicht möglich, ohne Hilfe von außen gesund aufwachsen zu können. Dies ist viel öfter in ärmeren Ländern der Fall.

Der Verein SOS-Kinderdorf ermöglicht genau solchen Kindern, in einem Kinderheim mit einer SOS-Mama und weiteren Kindern aufzuwachsen, in die Schule zu gehen und eine Ausbildung zu machen. Doch das kostet, wie ihr euch vorstellen könnt, ziemlich viel Geld! Deswegen können wir, wenn jeder auch nur ein bisschen was von seinem Taschengeld spendet, solch ein Kinderdorf unterstützen.

Mit unserem Geld ermöglichen wir es dem kleinen Fikile, der keine Eltern mehr hat, im SOS-Kinderdorf zu leben. Fikile ist 1997 geboren und lebt seit 2002 mit seinem älteren Bruder in einem Kinderdorf im Süden von Afrika. Fikile ist ziemlich ruhig und schüchtern und hilft seiner SOS-Mama gerne auch mal bei Arbeiten im Haushalt oder Garten. Doch am liebsten spielt er auf dem Spielplatz oder mit Spielzeugautos. Das wissen wir, denn wir bekommen jedes Jahr einen ausführlichen Bericht, wie es dem Jungen geht, wie er sich entwickelt und was er im Kinderdorf macht. Außerdem hat er uns zu Weihnachten eine selbst geschriebene Karte geschickt und sich ganz herzlich für unsere Hilfe bedankt! So wissen wir genau, was mit unserem gespendeten Geld passiert.

Wir haben eine Sammelkasse und ein paar Gruppenleiter sind so großzügig und haben sogar einen Spendendauerauftrag eingerichtet (Dankeschön!), so dass wir durch unseren monatlichen Beitrag, den Lebensunterhalt für Fikile, übernehmen können. Dazu gehören Kleidung, Verpflegung, medizinische Versorgung und Unterkunft in einem SOS-Kinderdorf. Diese Organisation übernimmt die Verantwortung, für die Kinder, bis sie erwachsen sind, einen Beruf haben und auf eigenen Beinen stehen können.

Ein herzlicher Dank hiermit an alle Spenderinnen und Spender, in der Hoffnung, dass unsere Spendenkasse weiterhin noch fleißiger gefüllt wird!

Andrea
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